Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst alle systematischen Maßnahmen, die in einem Unternehmen zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten umgesetzt werden. Ziel ist es, arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken zu minimieren, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Leistungsfähigkeit der Belegschaft langfristig zu erhalten. BGM integriert gesundheitsfördernde Maßnahmen wie ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, Stressmanagement, Bewegung und Ernährung in die Unternehmensstruktur und basiert auf einem präventiven Ansatz. Es trägt zudem zur Reduktion von Fehlzeiten und zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit bei.
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Biologische Arbeitsstoffe
Der Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen wird durch die Biostoffverordnung (BioStoffV) geregelt, die Schutzmaßnahmen, Expositionsgrenzwerte und Sicherheitsstufen für den Umgang festlegt, um die Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Biologische Arbeitsstoffe sind Mikroorganismen, Zellkulturen und Endoparasiten, die am Arbeitsplatz vorkommen und eine potenzielle Gesundheitsgefahr für Beschäftigte darstellen können. Diese Stoffe können Infektionen, Allergien oder toxische Reaktionen auslösen.
Betriebsarzt
Der Betriebsarzt ist ein Facharzt für Arbeitsmedizin und gemäß § 3 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) für die betriebliche Gesundheitsvorsorge verantwortlich. Er führt arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen durch, erstellt Gefährdungsbeurteilungen und berät in Fragen des betrieblichen Gesundheitsschutzes und der Prävention von arbeitsbedingten Erkrankungen.
Betriebsärztliche Betreuung
Betriebsärztliche Betreuung umfasst die kontinuierliche medizinische Überwachung und Beratung der Beschäftigten durch den Betriebsarzt in allen Fragen des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz. Diese Betreuung ist gesetzlich nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) vorgeschrieben und zielt darauf ab, arbeitsbedingte Erkrankungen und Unfälle zu verhindern.